Selbermachen / DIY

Urlaubsfotos zeigen mal anders…

Der große Nachteil an der digitalen Fotografie ist wohl, das man immer seltener Abzüge macht – zumindest geht es mir so. So  erlebt man zwar keine freudigen Überraschungen, aber eben auch keine Enttäuschungen mehr beim Abholen der Abzüge. Ohne eben solche Abzüge aber gestaltet sich das Herumzeigen der Fotos im Freundeskreis auch etwas schwieriger. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile – bleiben einem gefühlte 1000 Fotos von Sonnenuntergängen oder dem “süßen” Nachwuchs der Kollegin so oft erspart.
Aber gerade die Fotos, die eigentlich sehr gelungen, zum anschauen aber meistens auch etwas zu langweilig sind, könnte man doch mal auf andere Art und Weise zur Geltung bringen. Bei artido.de zum Beispiel kann man sich Fotos auf Kissen, Duschvorhänge und natürlich auch auf Leinwände drucken lassen – aber auch auf vieles mehr. So hat man nicht nur eine sinnvolle Verwendung für die Landschaftspanoramen, sondern auch eine ganz individuelle Erinnerung an den Urlaub.
Und wer partout keine schönen Fotos hinbekommt oder dieses Jahr nur von Urlaub träumen kann,  der kann sich auch einfach einen Druck an die Wand hängen, wie den links oben von Irene Suchoki.

Foto rechts via Sunset


DIY – Schattenspender


Was dürfte in diesen Tagen wohl jede Prioritätsliste anführen? Genau: ein Platz im Schatten! Ganz dicht gefolgt von einem kühlen Getränk – möglichst in Kombination mit erstgenanntem. Genau richtig kommt da dieses kleine und relativ schnelle Heimwerkerprojekt, welches auf designsponge vorgestellt wurde: ein Stoffzelt. Die Anleitung ist zwar auf englisch, aber eigentlich reicht schon die Bilderstrecke aus, um die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen zu können. Macht man aus den zwei Beinen vier, so kann man den flexiblen Schattenspender sogar mit an den See nehmen. Auf Terasse oder Balkon kann man die Beine auch in größere Blumenkübel stecken, das erspart das Gießen der Betonfüße. Schicker als der durchschnittliche Sonnenschirm ist so ein Stoffdach auf jeden Fall – und deshalb lohnt sich auch ein bisschen Arbeit!


Sommerzeit = Cocktailzeit

Na gut, ganz so streng muss man sich nicht dran halten, man kann durchaus das ganze Jahr über die herrlichen Mixgetränke geniessen. Aber am schönsten ist es, dabei auf einer Liege in der Sonne zu liegen – am besten auf dem eigenen Balkon oder im Garten. Und was wäre ein Cocktail ohne Dekoration? Eben, nur halb so schön. Zum Glück haben sich die Redakteure von living at home ein paar ganz einfache Ideen für Cocktailschirmchen einfallen lassen.

Die genauen Anleitungen für die Getränke-Deko finden Sie hier, ein paar Cocktailrezepte dazu hier.


Leckereien im Blickpunkt

Bild links| Mini-Etagere
Mit Etageren in verschiedenen Größen wird ein Buffettisch nicht nur zum Hingucker, sondern auch wunderbar strukturiert. Dabei müssen es durchaus nicht nur süße Dinge sein, die man auf den Tortenständern anrichtet. Auch für Käse und andere Häppchen eignet sich ein derartiger Thron hervorragend. Gut geschützt sind die Leckereien unter einer nostalgischen Glasglocke. Nachdem das Buffet abgeräumt ist, müssen Etagere und Glasglocke aber nicht zwingend wieder im Schrank verschwinden. Für ein Stilleben mit Pflänzchen (z.Bsp. Moos) oder anderem Dekomaterialien sind sich die beiden auch nicht zu schade und machen sich gut auf Kaminsims oder Sideboard. Alle Etageren von Tadenberg finden Sie hier.

Bild links |Glasglocke


Eine runde Sache: Stickrahmen als Wanddeko


Stickrahmen – was nach mühsamer Handarbeit klingt, wird in diesen Projekten auf ganz einfache Weise zweckentfremdet, nämlich als Bilderrahmen. Anstatt Kunst auf Papier nimmt man allerdings lieber Stoffreste, die lassen sich einfach besser in die runde Form bringen. Ganz gleich ob Ton in Ton oder ein Mix aus verschiedenenen Mustern und Farben, mit Hilfe der Stickrahmen wird aus einer leeren Wand im Handumdrehen ein Hingucker. Wie im linken Bild zu sehen, kann man sich die Wanddeko durchaus auch nützlich machen, zum Beispiel als Pinnwand. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Bild links, Bild rechts


GULP – nimm doch mal ‘nen Schluck Licht

Die Recyclingparty nimmt scheinbar kein Ende – nach dem Spiegelrahmen aus Plastikbesteck, der Lampe aus Einwegbechern, und einem Stuhl aus Strohhalmen, hier nun eine Lampe aus dem gleichen Material.
Aus 3000 Trinkhalmen in sieben Tagen hat der Londoner Designer Tim Fishlock diese eindruckvolle Lampe geflochten, die in einer Auflage von 50 Stück sogar käuflich zu erwerben ist, für den stolzen Preis von 1250 Pfund.
Irgendwie kann man sich ja bei soviel Designideen aus Partyzubehör der Vorstellung nicht entziehen, das die ersten Entwurfskizzen in etwas weinseligem Zustand entstanden sind. Was keinesfalls etwas über die Qualität des Endprodukts aussagen soll.


Frühlingsfrische im Glas

Mit ein paar Farbresten zaubern Sie im Handumdrehen aus alten Gläsern und Flaschen eine frühlingsfrische Vasengruppe. Einfach ein bisschen Farbe in ein gespültes Glas geben und durch Drehen des Glases die Farbe verteilen. Dann die Gläser auf dem Kopf abtropfen & trocknen lassen (hierzu empfiehlt sich eine Unterlage, die nicht an der trocknenden Farbe kleben bleibt) – und fertig ist ein Willkommensgruß für die sehnlichst erwartete neue Jahreszeit.
Bild links via, Bild rechts via


Von der Hand an die Wand


Mit ein paar Handgrifffen vom Handtuch zur Wandkunst – diese Anregung haben wir bei flickr gefunden. Über eine fertige Leinwand, wie man sie mittlerweile überall findet, wurden hier auffällig gemusterte Trockentücher getackert, in diesem Fall von Marimekko. Auch bei Tadenberg gibt es Geschirrtücher, die eigentlich fast zu schade sind, um sie nur zum Trockenen zu benutzen. Unsere drei Vorschläge hierfür: Birkenbäume auf Grün, ebenfalls von Marimekko, romantisch-verspieltes Muster “Roby Robin” von Pip Studio oder aber Retro-Autos auf rosa Grund. Das letzte kommt praktischerweise im Zweier-Pack, so haben sie eins für die Wand und eins für die Hand.

Noch mehr solcher wunderschönen Geschirrtücher finden Sie hier.


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