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Mensch, da’s ja ne Superbude!


Einen Mischung aus Hostel und Hotel wollte der Augsbuger Architekt Armin Fischer erschaffen, als er mit der Planung des Objekts im Hamburger St.Georgs Viertel begann. Und herausgekommen ist auch genau das: ein bisschen WG-Feeling gemixt mit dem Comfort eines Hotels, eine Superbude eben. Nicht zuletzt der Einsatz von ungwöhnlichen Materialien und die Zweckentfremdung von diversen Alltagsgegenständen sorgen für etliche Hingucker und auch Anregung für verschiedene DIY-Projekte für die eigenen vier Wände. So finden wir unter anderem Garderobenhaken aus WC-Saugglocken, Zeitschriftenhalter aus Mäusefallen oder Tische aus Wäschetrommeln. In Anlehnung an das Aushängeschild Hamburgs – den Hafen – wurden Sitzgelegenheiten aus Paletten und Seilen gefertigt. Jede Etage ist farblich anders gestaltet und man kann bei der Buchung seine Lieblingstönung vermerken. Auf der Website des Hotels gibt’s noch mehr Eindrücke der Zimmer und der Lounge. Sehenswert!


Weisst Du noch, damals?

Während in der Vergangenheit leben wohl niemandem wirklich bekommt, so ist in der Vergangenheit arbeiten für Archivare quasi das täglich Brot. An sich hört sich das jetzt auch nicht so spannend an – Archivar. Klingt eher nach staubigen Akten in dunklen Kellerräumen. Anders dagegen sieht es aus, wenn man Archivar im Züricher Museum für Gestaltung ist.  Zwischen Designklassikern und wohlgestalteten Gebrauchsgegeständen der letzten Jahrzehnte scheint es sich doch recht inspirierend zu arbeiten. Normalerweise ist der Zugang zum Archiv nur Designstudenten oder Kuratoren erlaubt, es wurde für die Presse aber mal eine kleine Ausnahme gemacht. Dies ist nur eine kleine Auswahl, die ganze Bilderstrecke findet sich hier. Erstaunlich was sich dort so alles im Laufe der Zeit angesammelt hat. Sollte mal ein Lagerverkauf anstehen, ständ ich sofort auf der Matte.

via sight unseen


Bodenlos | Installationen von Heike Weber

Die in Köln lebende Künstlerin Heike Weber beeindruckt in ihren Arbeiten durch den Gebrauch von eigentlich alltäglichen Materialien wie Glasmurmeln, Teppich oder sogar WindowColour. Ihr Studium als Grafikdesigerin äußert sich dabei in einer durchaus ästhetischen Handschrift. In der oben zu sehenden Installation hat sie sich auf kindlich naive Weise in der Kunsthalle in Wien ausgelebt – in dem sie den Boden mit rotem Marker bemalte. Auch die Installation links aus einer Galerie in Neumünster, die in schwarz an Wand und Boden erscheint, macht irgendwie Lust aufs selbermachen… Ach was, am liebsten würde ich Frau Weber zu mir nach Hause einladen, so dass sie sich dort mal an meiner weißen Raufaser-Tristesse austoben kann.
Ein Besuch der Website der Künstlerin ist dringend zu empfehlen, dort wimmelt es nur so von ähnlich inspirierenden Projekten.

via Design for Mankind


Der Zauber des Orients


Ob Sie es sich jetzt drinnen oder draußen gemütlich machen, ein paar Accessoires im orientalischen Stil versprühen gleich ein wenig den Zauber ferner Länder.  Und gerade eine ansonsten eher minimalistische Einrichtung wird durch solche Stilbrüche etwas aufgelockert.

Laterne | Karaffe | Tablett
Bild links oben: living etc., Bild rechts unten Irina Graewe


Urlaubsfotos zeigen mal anders…

Der große Nachteil an der digitalen Fotografie ist wohl, das man immer seltener Abzüge macht – zumindest geht es mir so. So  erlebt man zwar keine freudigen Überraschungen, aber eben auch keine Enttäuschungen mehr beim Abholen der Abzüge. Ohne eben solche Abzüge aber gestaltet sich das Herumzeigen der Fotos im Freundeskreis auch etwas schwieriger. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile – bleiben einem gefühlte 1000 Fotos von Sonnenuntergängen oder dem “süßen” Nachwuchs der Kollegin so oft erspart.
Aber gerade die Fotos, die eigentlich sehr gelungen, zum anschauen aber meistens auch etwas zu langweilig sind, könnte man doch mal auf andere Art und Weise zur Geltung bringen. Bei artido.de zum Beispiel kann man sich Fotos auf Kissen, Duschvorhänge und natürlich auch auf Leinwände drucken lassen – aber auch auf vieles mehr. So hat man nicht nur eine sinnvolle Verwendung für die Landschaftspanoramen, sondern auch eine ganz individuelle Erinnerung an den Urlaub.
Und wer partout keine schönen Fotos hinbekommt oder dieses Jahr nur von Urlaub träumen kann,  der kann sich auch einfach einen Druck an die Wand hängen, wie den links oben von Irene Suchoki.

Foto rechts via Sunset


Es regnet, es regnet…

… aber die Erde wird nicht naß. Zum Glück! Denn die grafischen Wandhaken in Tropfenform des schwedischen Designstudios Asshoff & BrogÃ¥rd sind ja für drinnen gedacht. Handschmeichlerisch in schwarz werden sie besonders in der Gruppe zu einer dekorativen Garderobe, die jeden Flur wie ein Sommerregen erfrischt. Die Symbiose von praktisch + dekorativ hat selten so gut ausgesehen. Es gibt sie in zwei Größen, aber leider handelt es sich bisher nur um Prototypen – wie so oft bei den schönen Fundstücken, über die man im Netz so stolpert.


papertoys | Verspieltes aus Papier

Mal wieder was aus der Reihe “nicht nur für Kinder”: nach den Vinyltoys sind nun die Papertoys gerade der Renner. Besonders schön und dekorativ sind die Exemplare der britischen Designer hinter mibostudio. Die Schnittbögen kann man als Datei bestellen, um sie dann zu Hause auszudrucken. Total unspießiger Bastelspass für Groß und Klein ist Ihnen sicher. Und das Ergebnis macht sich auch ohne Kinder sehr gut als Deko im Bücherregal.

Weitere Vorlagen und Anregungen finden sich auch in den folgenden Büchern:

1. Papertoy Monsters, 2. We Are Papertoys, 3. Urban Paper


DIY – Schattenspender


Was dürfte in diesen Tagen wohl jede Prioritätsliste anführen? Genau: ein Platz im Schatten! Ganz dicht gefolgt von einem kühlen Getränk – möglichst in Kombination mit erstgenanntem. Genau richtig kommt da dieses kleine und relativ schnelle Heimwerkerprojekt, welches auf designsponge vorgestellt wurde: ein Stoffzelt. Die Anleitung ist zwar auf englisch, aber eigentlich reicht schon die Bilderstrecke aus, um die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen zu können. Macht man aus den zwei Beinen vier, so kann man den flexiblen Schattenspender sogar mit an den See nehmen. Auf Terasse oder Balkon kann man die Beine auch in größere Blumenkübel stecken, das erspart das Gießen der Betonfüße. Schicker als der durchschnittliche Sonnenschirm ist so ein Stoffdach auf jeden Fall – und deshalb lohnt sich auch ein bisschen Arbeit!


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