Posts Tagged ‘Buchtipps’

papertoys | Verspieltes aus Papier

Mal wieder was aus der Reihe “nicht nur für Kinder”: nach den Vinyltoys sind nun die Papertoys gerade der Renner. Besonders schön und dekorativ sind die Exemplare der britischen Designer hinter mibostudio. Die Schnittbögen kann man als Datei bestellen, um sie dann zu Hause auszudrucken. Total unspießiger Bastelspass für Groß und Klein ist Ihnen sicher. Und das Ergebnis macht sich auch ohne Kinder sehr gut als Deko im Bücherregal.

Weitere Vorlagen und Anregungen finden sich auch in den folgenden Büchern:

1. Papertoy Monsters, 2. We Are Papertoys, 3. Urban Paper


Brigitte Woman’s Lieblingsstücke für den Sommer

Brigitte Woman empfiehlt das Buch mit überraschend einfachen Eiscreme Rezepten der Engländerin Natasha Zabolsky und die passenden Dessertschalen zur farblich perfekt abgestimmten Präsentation. LECKER & SCHÖN!

Love Plates Schalen in 9 Farben bei Tadenberg erhältlich


Anorak – aber keiner zum anziehen


Dass Sachen für Kinder nicht immer nur niedlich sein müssen, beweist das britische Kindermagazin Anorak. Liebevoll und frech illustriert, mit Geschichten und Comics richtet es sich zwar ganz deutlich an Kinder, aber auch als Erwachsener kann man das Heft ungetrost in der U-Bahn lesen – nicht umsonst gibt es von Anorak auch Appliaktionen fürs iPhone. Schön, zu wissen, das es Leute wie den Designer und Macher von Anorak Rob Iowe gibt, die das Kind in sich erhalten und so Dinge schaffen, die zeigen, das man Kinder dringend ernst nehmen sollte. Einziger Wehmutstropfen: noch gibt es das Heft nur in englisch. Wer seinem Nachwuchs diese Sprache aber ohnehin schon früh nahebringen möchte, kann das viermal jährlich erscheinende Heft auch nach Deutschland abonnieren. In Hamburg, Berlin und Kassel gibt es sogar Läden, die das Heft vertreiben.


Fleamarket Style | Buchtipp

Die Wohnung komplett mit Möbeln eines Einrichtungshauses einrichten? Nein, danke! Es soll ja nicht aussehen, als ob man in einem Katalog zu Hause ist, sondern Persönlichkeit widerspiegeln. Und das geht am besten mit einem Mix aus guten alten Stücken und neuem Design. Das Buch Fleamarket Style der Autorinnen Emily Chalmers und Ali Hanan liefert dazu wertvolle Inspiration. Neben Tipps, wie man auf dem Flohmarkt den Spreu vom Weizen trennt und alten Möbelstücken mit ein wenig Handwerk zu neuem Glanz verhilft, ist das Buch vor allem wunderschön bebildert – dank der Fotos von Debi Treloar. Das Buch ist hier bei Amazon zu bestellen.

Fotos aus dem Buch via Cruststation


Träum weiter… Ein großartiges Buch von Dallas Clayton

Träume sind Schäume, sagen realistische (man könnte auch sagen desillusionierte) Erwachsene gerne.
Dallas Clayton findet aber genau diese schaumige Leichtigkeit von Träumen eine besonders erstrebenswerte Erfahrung – für Kinder, aber letzendlich auch für Erwachsene. In seinem Buch “An awesome Book” plädiert er dafür, mehr zu träumen,  vor allem von den unsinnigsten Sachen wie raketenbetriebenen Einhörnern oder Trompete spielenden Flöhen. Wie langweilig sei es denn, von Dingen zu träumen, die es schon gibt? Ist das Träumen von Möbeln, passendem Besteck und dem Wunschauto wirklich das Träumen wert? Dallas Clayton findet das nicht und ruft deshalb dazu auf, der Fantasie möglichst oft freien Lauf zu lassen. Fazit: Das wunderbar illustrierte Buch wird seinem Titel wirklich gerecht und rührt nicht nur an Kinderherzen.

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Kleider machen Bücher

Schön und praktisch – die Buchhüllen von Book City Jackets machen aus jedem Buch ein kleines Kunstwerk, gleichzeitig schützen sie das gute Stück vor Beschädigungen. Was in meiner Schulzeit quasi Pflicht war, wird mit der Idee der New Yorker Emma Gaines-Ross und Jeremy Schwartz eine durchaus zeitgemäße Individualisierung der täglichen Lektüre in der U-Bahn. Auch Notiz -, Adress- und Skizzenbücher kann man auf diese Art wunderbar aufhübschen und die Hülle selbst kann durchaus auch mal als Platz für Notizen herhalten. Alle Buchjacken bestehen aus recyceltem Packpapier und werden mit Zeichnungen verschiedener Künstler oder auch Schriftzügen bedruckt. Aufgestellt wie rechts oben im Bild kann so aus einem Buchrücken ganz schnell ein Schaustück werden, das im Regal die Blicke auf sich zieht.


Courrèges

Courrèges – das klingt unüberhörbar nach 60er Jahren: viel Weiß mit sparsamen Streifen in Rot, Schwarz, Gelb; Mini, Mondrian und Mondmädchen … Als André Courrèges, 1923 geboren, gelernter Brückenbauingenieur und langjähriger Assistent von Balenciaga, 1965 seine streng geometrische, mini-kurze, hypermodernistische Kollektion präsentierte, sprach die Modepresse von einem “Bombeneinschlag”. Der Courrèges-Stil katapultierte die Haute Couture über Nacht ins Jahr 2000 oder gleich auf den Mond und war so populär und erfolgreich, dass er hemmungslos kopiert und sein Name zum Synonym für die Mode der 60er Jahre wurde.

Bei Amazon erhältlich


Schlafe lieber ungewöhnlich: Unusual hotels of the world

hotels
Wenn Ihnen “normale” Hotels zu schnöde sind und Sie mal einen etwas anderen Abenteuerurlaub erleben wollen, dann schauen sie doch mal auf der Seite Unusual Hotels of the World vorbei – dort finden sie bestimmt das passende Angebot.

Urlaub in einer Kirche? Übernachten im Iglo? Oder wie wäre es mal mit einer Nacht in einer Höhle oder einem Wigwam? Anscheinend gibt es kaum etwas, das es nicht gibt. Projekte einfallsreicher Menschen mit Geschäftssinn finden sich auf der Seite ebenso wie Kunstprojekte – so zum Beispiel das Capsule Hotel in Den Haag. Im Rahmen einer Kulturinitiative kann man dort bald in Rettungskapseln eine aufregende Nacht verbringen. Auf ähnlich minimalem Raum geht es in Österreich zur Nachtruhe: dort wird die Übernachtung in Betonröhren in einem öffentlichen Park angeboten.
Wer es dagegen besonders luxuriös mag, der findet vielleicht Gefallen an einem Verbleib in der King Pacific Lodge in Kanada und kann dort die Nähe zur Natur in exklusivstem Rahmen geniessen. Das Hotel liegt in absoluter Einsamkeit auf einem See in der Wildnis Kanadas – als Hausboot wurde es dorthin gezogen und liegt nun dort vor Anker. Gleichsam naturverbunden, aber eher bescheiden, kann man sich in diversen Baumhaushotels, u.a. in Neißeaue im Osten Deutschlands, zur Ruhe legen.

Sie sehen, die Möglichkeiten, seinen Urlaub fernab jeder Tristesse funktional eingerichteter Hotelketten zu verbringen, sind zahlreich. Ein Besuch der oben genannten Website ist auf jeden Fall unterhaltsam und ein wenig vom Urlaub zu träumen kann sich ja auch schon entspannend auf die gestreßte Seele auswirken.


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