Posts Tagged ‘Design’

Reinweiß | Porzellan von Anne Black



Klare Formen mit zarten, grafischen Verzierungen prägen den Stil der dänischen Porzellandesignerin Anne Black. Mit Ihren innovativen und puren Designs macht sie der naturverbundenen Designtradition Skandinaviens alle Ehre. Hergestellt werden die Entwürfe unter absolut fairen Bedingungen in Werkstätten in Vietnam, die in Zusammenarbeit mit dem dänischen Ministerium für Entwicklungshilfe errichtet wurden. Da die Produkte dort in Handarbeit hergestellt wird, ist jedes Teil ein Unikat. Neben Wohnaccessoires wie Vasen und Schalen besteht die umfangreiche Kollektion der Dänin auch aus herzallerliebstem Schmuck.


Auch bei Tadenberg gibt es das erfrischende Porzellan von Anne Black.


Mensch, da’s ja ne Superbude!


Einen Mischung aus Hostel und Hotel wollte der Augsbuger Architekt Armin Fischer erschaffen, als er mit der Planung des Objekts im Hamburger St.Georgs Viertel begann. Und herausgekommen ist auch genau das: ein bisschen WG-Feeling gemixt mit dem Comfort eines Hotels, eine Superbude eben. Nicht zuletzt der Einsatz von ungwöhnlichen Materialien und die Zweckentfremdung von diversen Alltagsgegenständen sorgen für etliche Hingucker und auch Anregung für verschiedene DIY-Projekte für die eigenen vier Wände. So finden wir unter anderem Garderobenhaken aus WC-Saugglocken, Zeitschriftenhalter aus Mäusefallen oder Tische aus Wäschetrommeln. In Anlehnung an das Aushängeschild Hamburgs – den Hafen – wurden Sitzgelegenheiten aus Paletten und Seilen gefertigt. Jede Etage ist farblich anders gestaltet und man kann bei der Buchung seine Lieblingstönung vermerken. Auf der Website des Hotels gibt’s noch mehr Eindrücke der Zimmer und der Lounge. Sehenswert!


Weisst Du noch, damals?

Während in der Vergangenheit leben wohl niemandem wirklich bekommt, so ist in der Vergangenheit arbeiten für Archivare quasi das täglich Brot. An sich hört sich das jetzt auch nicht so spannend an – Archivar. Klingt eher nach staubigen Akten in dunklen Kellerräumen. Anders dagegen sieht es aus, wenn man Archivar im Züricher Museum für Gestaltung ist.  Zwischen Designklassikern und wohlgestalteten Gebrauchsgegeständen der letzten Jahrzehnte scheint es sich doch recht inspirierend zu arbeiten. Normalerweise ist der Zugang zum Archiv nur Designstudenten oder Kuratoren erlaubt, es wurde für die Presse aber mal eine kleine Ausnahme gemacht. Dies ist nur eine kleine Auswahl, die ganze Bilderstrecke findet sich hier. Erstaunlich was sich dort so alles im Laufe der Zeit angesammelt hat. Sollte mal ein Lagerverkauf anstehen, ständ ich sofort auf der Matte.

via sight unseen


Zeichen setzen, die zweite

Erinnern Sie sich noch an diese Buchstaben-Möbel? Die waren toll! Leider jedoch recht groß und auch nicht wirklich preisgünstig. Als hätte er unser stilles Klagen erhört, hat der Bielefelder Designer Sascha Grebe eine Großstadt-Wohnungsfreundliche Alternative dazu entworfen. Die Buchstaben aus seiner Serie sind immer an einer Seite offen und eignen sich als Hocker oder Beistelltisch. Noch dazu gibt es sie in vielen frischen Farben, in 147 um genau zu sein, und so kann man seine Message auch farblich ganz individuell gestalten.

via Stilsucht


Aus der Vogelperspektive betrachtet


In den Genuss, die Welt von oben zu betrachten, kommt man ja meistens nur im Flugzeug. Dabei eröffnen sich einem dabei die faszinierendsten Dinge und eine völlig andere Perspektive. Die Teppiche des österreichischen Designers Florian Pucher machen es möglich, ein Stück dieser entfremdeten Sichtweise mit in die Wohnung zu nehmen. Inspiriert von den landwirtschaftlichen Strukturen verschiedener Länder und Kontinente entwarf er vier Teppiche, die eine stoffgewordene Kartographie von Agrarflächen sind, Farb – und Höhenunterschiede inklusive. Repräsentiert werden die USA, die Niederlande, Europa und Afrika und wenn man über sie hinwegläuft, kann man sich kurz wie ein Riese fühlen, der durch die Landschaft spaziert.


Im Schokoladenparadies

In Japan sind ausgefallene Ladenkonzepte gefragter als irgendwo sonst auf der Welt. Dieser Laden für Schokolade hier sieht fast so aus, als hätte Willie Wonka persönlich bei der Gestaltung seine Finger im Spiel gehabt. Mit einer Dekadenz, wie sie für Schokolade geradezu unabdingbar ist, tropft hier der flüssige Glücklich-Macher scheinbar von Wänden und Decke. Ein Paradies für alle schokoholics. Nur eben leider viel zu weit weg im fernen Land der aufgehenden Sonne… was sich jetzt im Zusammenhang mit Schokolade irgendwie nicht so gut macht.

via


So können Ihre Pflanzen locker abhängen


Die meisten Balkonbesitzer sind sicherlich gerade damit beschäftigt, ihren kostbaren Platz an der frischen Luft frühlingstauglich zu gestalten. Hoch oben auf der Liste: neues Grünzeug. Nur wo soll rein, was dann so schön blüht und gedeiht? Die meisten Balkonkästen sind eher nur Mittel zum Zweck, wirklich schön sind sie nicht. Da kommt Greenbo hier also gerade zum richtigen Zeitpunkt. Der Blumentopf aus robusten, witterungsbeständigen Kunstoff kommt in neun frischen Farben daher und macht es sich auf jedem Geländer bequem – unabhängig von der Form. Die Erde, mit der man den Topf befüllt, sorgt für das nötige Gewicht, das das Pflanzgefäss auch bei stärkeren Böen an seinem Platz hält. Da kann man sich ja nur noch wünschen, das Greenbo auch ganz schnell in Deutschland erhältlich sein wird.

via


Zusammengerafft | Schmuck von Naoko Ogawa

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1232402506930856Mal kurz was hier und da wegnehmen, wenn ein Kleidungsstück nicht so recht sitzt, das klingt bei der Schneiderin immer so einfach. Mit dem Schmuck der japanischen Designerin Naokogj_08 Ogawa ist das  Problem allerdings ebenso schnell gelöst. Aus einem etwas zu großen T-Shirt zum Beispiel kann man mit den Schmuckoblaten aus Aluminium in wenigen Handgriffen ein interessantes und passendes Kleidungsstück formen. Einfach auf den Stoff am Körper legen und zusammenknautschen. Es ist vor allem kein dauerhafter Eingriff und kann jeden Tag ein wenig anders aussehen. Auch Schals und Halstücher lassen sich auf die Art raffen, zusammenfassen oder verbinden. Mal was anderes als ein langweiliger Knoten!

Fotos: Rachel de Joode


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