Posts Tagged ‘DIY’

Versteckspiel

Irgendwie sind sie immer häßlich und man strengt sich ungemein an, sie hinter Möbeln oder Vasen zu verstecken – die Rede ist von Steckdosen. Warum nicht einfach mal in die Offensive gehen, und das ungeliebte Detail an den Wänden verschönern, statt es zu verdecken? Die linke Variante ist eine Art Stickerset von Mina Wu für droog design (via), der Vorschlag rechts stammt aus der niederländischen Zeitschrift 101woonideen und ist was für Bastler.
Und so geht’s:  aus einem Reststück von altmodischer Relieftapete (Reste oder Muster gibt’s im Fachhandel) ein Ornament ausschneiden, welches nachher die Steckdose umrahmt. Das Tapetenstück in einer beliebigen Farbe ansprühen und trocknen lassen. Dann als erstes die Sicherung rausnehmen und die Steckdosenabdeckung von der Wand entfernen. Nun das Ornament aufkleben (mit Tapetenleim oder Sprühkleber), mit Hilfe eines Cutters die Steckdose freilegen und die Abdeckung wieder anbringen. Fertig!


Mensch, da’s ja ne Superbude!


Einen Mischung aus Hostel und Hotel wollte der Augsbuger Architekt Armin Fischer erschaffen, als er mit der Planung des Objekts im Hamburger St.Georgs Viertel begann. Und herausgekommen ist auch genau das: ein bisschen WG-Feeling gemixt mit dem Comfort eines Hotels, eine Superbude eben. Nicht zuletzt der Einsatz von ungwöhnlichen Materialien und die Zweckentfremdung von diversen Alltagsgegenständen sorgen für etliche Hingucker und auch Anregung für verschiedene DIY-Projekte für die eigenen vier Wände. So finden wir unter anderem Garderobenhaken aus WC-Saugglocken, Zeitschriftenhalter aus Mäusefallen oder Tische aus Wäschetrommeln. In Anlehnung an das Aushängeschild Hamburgs – den Hafen – wurden Sitzgelegenheiten aus Paletten und Seilen gefertigt. Jede Etage ist farblich anders gestaltet und man kann bei der Buchung seine Lieblingstönung vermerken. Auf der Website des Hotels gibt’s noch mehr Eindrücke der Zimmer und der Lounge. Sehenswert!


Urlaubsfotos zeigen mal anders…

Der große Nachteil an der digitalen Fotografie ist wohl, das man immer seltener Abzüge macht – zumindest geht es mir so. So  erlebt man zwar keine freudigen Überraschungen, aber eben auch keine Enttäuschungen mehr beim Abholen der Abzüge. Ohne eben solche Abzüge aber gestaltet sich das Herumzeigen der Fotos im Freundeskreis auch etwas schwieriger. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile – bleiben einem gefühlte 1000 Fotos von Sonnenuntergängen oder dem “süßen” Nachwuchs der Kollegin so oft erspart.
Aber gerade die Fotos, die eigentlich sehr gelungen, zum anschauen aber meistens auch etwas zu langweilig sind, könnte man doch mal auf andere Art und Weise zur Geltung bringen. Bei artido.de zum Beispiel kann man sich Fotos auf Kissen, Duschvorhänge und natürlich auch auf Leinwände drucken lassen – aber auch auf vieles mehr. So hat man nicht nur eine sinnvolle Verwendung für die Landschaftspanoramen, sondern auch eine ganz individuelle Erinnerung an den Urlaub.
Und wer partout keine schönen Fotos hinbekommt oder dieses Jahr nur von Urlaub träumen kann,  der kann sich auch einfach einen Druck an die Wand hängen, wie den links oben von Irene Suchoki.

Foto rechts via Sunset


papertoys | Verspieltes aus Papier

Mal wieder was aus der Reihe “nicht nur für Kinder”: nach den Vinyltoys sind nun die Papertoys gerade der Renner. Besonders schön und dekorativ sind die Exemplare der britischen Designer hinter mibostudio. Die Schnittbögen kann man als Datei bestellen, um sie dann zu Hause auszudrucken. Total unspießiger Bastelspass für Groß und Klein ist Ihnen sicher. Und das Ergebnis macht sich auch ohne Kinder sehr gut als Deko im Bücherregal.

Weitere Vorlagen und Anregungen finden sich auch in den folgenden Büchern:

1. Papertoy Monsters, 2. We Are Papertoys, 3. Urban Paper


DIY – Schattenspender


Was dürfte in diesen Tagen wohl jede Prioritätsliste anführen? Genau: ein Platz im Schatten! Ganz dicht gefolgt von einem kühlen Getränk – möglichst in Kombination mit erstgenanntem. Genau richtig kommt da dieses kleine und relativ schnelle Heimwerkerprojekt, welches auf designsponge vorgestellt wurde: ein Stoffzelt. Die Anleitung ist zwar auf englisch, aber eigentlich reicht schon die Bilderstrecke aus, um die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen zu können. Macht man aus den zwei Beinen vier, so kann man den flexiblen Schattenspender sogar mit an den See nehmen. Auf Terasse oder Balkon kann man die Beine auch in größere Blumenkübel stecken, das erspart das Gießen der Betonfüße. Schicker als der durchschnittliche Sonnenschirm ist so ein Stoffdach auf jeden Fall – und deshalb lohnt sich auch ein bisschen Arbeit!


Farbenfrohe Farbpaletten

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Sie kennen das vielleicht: Ihnen gefallen die Farben in einem Foto, aber irgendwie bekommen Sie den genauen Farbton nicht zu “packen”? Abhilfe schafft hier der Colourpalette Generator, den Steven DeGraeve ausgetüftelt hat. Aus einem Bild im Netz erstellt der Generator eine Farbpalette, inklusive eines Html-Code. Darüber freuen sich dann in erster Linie die Grafiker und Webdesigner unter Ihnen. Für alle anderen ist es einfach besonders hilfreich, um bei der nächsten Wohnungsrenovierung den (Farb-)Faden nicht zu verlieren.
Auf colourhunter.com können Sie auch Bilder von Ihrer Festplatte hochladen, um eine Farbpalette zu generieren. Dort befindet sich auch bereits eine umfangreiche Bibliothek an Farbpaletten, aus denen Sie sich einfach die passende aussuchen können.


Achtung, es könnte gemütlich werden!

Angefangen hat alles mit einem Stuhl für die eigenen vier Wände, den Ingrid Jansen sich aus gebrauchtem Holz und einem gehäkelten Überzug gefertigt hatte.
Es kam, wie es kommen musste: der Hocker fand großen Anklang im Freundeskreis und die Bestellungen häuften sich. Mittlerweile hat die niederländische Designerin ihr Angebot unter dem Namen Wood & Wood Stool noch um einige Wohnaccessoires erweitert, und so kann man mittlerweile unter anderem auch gehäkelte Kissen, Decken und Kleiderbügel bestellen. Alle Produkte sind Unikate, Farbvorlieben kann man jedoch bei der Bestellung angeben. Von der Bestellung bis zur Lieferung dauert es dann zwei Wochen, denn jedes Teil wird individuell angefertigt. Was man gratis und frei Haus mit den Produkten von Wood & Wood Stool dazu bekommt, ist ein gewisses nostalgisches Gemütlichkeitsgefühl, welches unter Umständen auch noch zum Einkochen von Marmelade verleitet.


Sommerzeit = Cocktailzeit

Na gut, ganz so streng muss man sich nicht dran halten, man kann durchaus das ganze Jahr über die herrlichen Mixgetränke geniessen. Aber am schönsten ist es, dabei auf einer Liege in der Sonne zu liegen – am besten auf dem eigenen Balkon oder im Garten. Und was wäre ein Cocktail ohne Dekoration? Eben, nur halb so schön. Zum Glück haben sich die Redakteure von living at home ein paar ganz einfache Ideen für Cocktailschirmchen einfallen lassen.

Die genauen Anleitungen für die Getränke-Deko finden Sie hier, ein paar Cocktailrezepte dazu hier.


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