Posts Tagged ‘Inspirationen’

We make carpets

Dass ein Teppich nicht zwangsweise gewebt sein muss, geschweige denn weich, das zeigen die Arbeiten des Kollektivs WE MAKE CARPETS. Die Designer Stijn van der Vleuten und Marcia Nolte sowie der Künstler Bob Waardenburg haben sich für mehrere ungwöhnliche Projekte rund um den Bodenbelag zusammengetan. Herausgekommen sind bisher unter anderem ein Teppich aus Nudeln, Wattebällchen oder Pflastersteinen. Obwohl diese Konzepte nicht wirklich zweckdienlich sind, so ist es trotzdem ein sehr erfrischender Blickpunkt, den die drei einnehmen. Einfach mal über den Tellerrand schauen und neues ausprobieren, den Weg das Ziel sein lassen und letzendlich so auf ganz neue Ideen kommen

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Einfach abtauchen | Unterwasserfotografie von James Cooper


Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, gerade nur davon träumen können, ins kühle Nass zu springen, dann entspannen Sie doch einfach mal ein paar Minuten vor den Unterwasserfotografien von James Cooper. Der auf den Bermudas lebende Fotograf setzt Menschen und Gegenstände in der tropischen Kulisse seiner Heimat auf ungewöhnliche Art in Szene. Dabei setzt er auf Struktur und Farben, die im Wasser ganz besondere Formen annehmen.
Mehr Bilder gibt es bei tinyvices.com.


Mensch, da’s ja ne Superbude!


Einen Mischung aus Hostel und Hotel wollte der Augsbuger Architekt Armin Fischer erschaffen, als er mit der Planung des Objekts im Hamburger St.Georgs Viertel begann. Und herausgekommen ist auch genau das: ein bisschen WG-Feeling gemixt mit dem Comfort eines Hotels, eine Superbude eben. Nicht zuletzt der Einsatz von ungwöhnlichen Materialien und die Zweckentfremdung von diversen Alltagsgegenständen sorgen für etliche Hingucker und auch Anregung für verschiedene DIY-Projekte für die eigenen vier Wände. So finden wir unter anderem Garderobenhaken aus WC-Saugglocken, Zeitschriftenhalter aus Mäusefallen oder Tische aus Wäschetrommeln. In Anlehnung an das Aushängeschild Hamburgs – den Hafen – wurden Sitzgelegenheiten aus Paletten und Seilen gefertigt. Jede Etage ist farblich anders gestaltet und man kann bei der Buchung seine Lieblingstönung vermerken. Auf der Website des Hotels gibt’s noch mehr Eindrücke der Zimmer und der Lounge. Sehenswert!


Bodenlos | Installationen von Heike Weber

Die in Köln lebende Künstlerin Heike Weber beeindruckt in ihren Arbeiten durch den Gebrauch von eigentlich alltäglichen Materialien wie Glasmurmeln, Teppich oder sogar WindowColour. Ihr Studium als Grafikdesigerin äußert sich dabei in einer durchaus ästhetischen Handschrift. In der oben zu sehenden Installation hat sie sich auf kindlich naive Weise in der Kunsthalle in Wien ausgelebt – in dem sie den Boden mit rotem Marker bemalte. Auch die Installation links aus einer Galerie in Neumünster, die in schwarz an Wand und Boden erscheint, macht irgendwie Lust aufs selbermachen… Ach was, am liebsten würde ich Frau Weber zu mir nach Hause einladen, so dass sie sich dort mal an meiner weißen Raufaser-Tristesse austoben kann.
Ein Besuch der Website der Künstlerin ist dringend zu empfehlen, dort wimmelt es nur so von ähnlich inspirierenden Projekten.

via Design for Mankind


Urlaubsfotos zeigen mal anders…

Der große Nachteil an der digitalen Fotografie ist wohl, das man immer seltener Abzüge macht – zumindest geht es mir so. So  erlebt man zwar keine freudigen Überraschungen, aber eben auch keine Enttäuschungen mehr beim Abholen der Abzüge. Ohne eben solche Abzüge aber gestaltet sich das Herumzeigen der Fotos im Freundeskreis auch etwas schwieriger. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile – bleiben einem gefühlte 1000 Fotos von Sonnenuntergängen oder dem “süßen” Nachwuchs der Kollegin so oft erspart.
Aber gerade die Fotos, die eigentlich sehr gelungen, zum anschauen aber meistens auch etwas zu langweilig sind, könnte man doch mal auf andere Art und Weise zur Geltung bringen. Bei artido.de zum Beispiel kann man sich Fotos auf Kissen, Duschvorhänge und natürlich auch auf Leinwände drucken lassen – aber auch auf vieles mehr. So hat man nicht nur eine sinnvolle Verwendung für die Landschaftspanoramen, sondern auch eine ganz individuelle Erinnerung an den Urlaub.
Und wer partout keine schönen Fotos hinbekommt oder dieses Jahr nur von Urlaub träumen kann,  der kann sich auch einfach einen Druck an die Wand hängen, wie den links oben von Irene Suchoki.

Foto rechts via Sunset


Es regnet, es regnet…

… aber die Erde wird nicht naß. Zum Glück! Denn die grafischen Wandhaken in Tropfenform des schwedischen Designstudios Asshoff & BrogÃ¥rd sind ja für drinnen gedacht. Handschmeichlerisch in schwarz werden sie besonders in der Gruppe zu einer dekorativen Garderobe, die jeden Flur wie ein Sommerregen erfrischt. Die Symbiose von praktisch + dekorativ hat selten so gut ausgesehen. Es gibt sie in zwei Größen, aber leider handelt es sich bisher nur um Prototypen – wie so oft bei den schönen Fundstücken, über die man im Netz so stolpert.


Achtung, es könnte gemütlich werden!

Angefangen hat alles mit einem Stuhl für die eigenen vier Wände, den Ingrid Jansen sich aus gebrauchtem Holz und einem gehäkelten Überzug gefertigt hatte.
Es kam, wie es kommen musste: der Hocker fand großen Anklang im Freundeskreis und die Bestellungen häuften sich. Mittlerweile hat die niederländische Designerin ihr Angebot unter dem Namen Wood & Wood Stool noch um einige Wohnaccessoires erweitert, und so kann man mittlerweile unter anderem auch gehäkelte Kissen, Decken und Kleiderbügel bestellen. Alle Produkte sind Unikate, Farbvorlieben kann man jedoch bei der Bestellung angeben. Von der Bestellung bis zur Lieferung dauert es dann zwei Wochen, denn jedes Teil wird individuell angefertigt. Was man gratis und frei Haus mit den Produkten von Wood & Wood Stool dazu bekommt, ist ein gewisses nostalgisches Gemütlichkeitsgefühl, welches unter Umständen auch noch zum Einkochen von Marmelade verleitet.


Leckereien im Blickpunkt

Bild links| Mini-Etagere
Mit Etageren in verschiedenen Größen wird ein Buffettisch nicht nur zum Hingucker, sondern auch wunderbar strukturiert. Dabei müssen es durchaus nicht nur süße Dinge sein, die man auf den Tortenständern anrichtet. Auch für Käse und andere Häppchen eignet sich ein derartiger Thron hervorragend. Gut geschützt sind die Leckereien unter einer nostalgischen Glasglocke. Nachdem das Buffet abgeräumt ist, müssen Etagere und Glasglocke aber nicht zwingend wieder im Schrank verschwinden. Für ein Stilleben mit Pflänzchen (z.Bsp. Moos) oder anderem Dekomaterialien sind sich die beiden auch nicht zu schade und machen sich gut auf Kaminsims oder Sideboard. Alle Etageren von Tadenberg finden Sie hier.

Bild links |Glasglocke


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