Posts Tagged ‘Wanddekoration’

Trendwatch: Geometrie

Dieser Trend hat zum Glück nichts mit der Berechnung von Flächen und Formen zu tun, sondern bezieht sich einzig und allein auf die geradlinige Optik von Möbeln und Produkten. Trotzdem war der Matheunterricht nicht ganz umsonst, und sei es auch nur, damit wir den ganzen Körpern… – Verzeihung, den ganzen Produkten die entsprechenden Namen geben können. Hier eine kleine Auswahl der Ecken und Kanten im Uhrzeigersinn:
Rauminstallation | Regal | magnete | SkyBox


Versteckspiel

Irgendwie sind sie immer häßlich und man strengt sich ungemein an, sie hinter Möbeln oder Vasen zu verstecken – die Rede ist von Steckdosen. Warum nicht einfach mal in die Offensive gehen, und das ungeliebte Detail an den Wänden verschönern, statt es zu verdecken? Die linke Variante ist eine Art Stickerset von Mina Wu für droog design (via), der Vorschlag rechts stammt aus der niederländischen Zeitschrift 101woonideen und ist was für Bastler.
Und so geht’s:  aus einem Reststück von altmodischer Relieftapete (Reste oder Muster gibt’s im Fachhandel) ein Ornament ausschneiden, welches nachher die Steckdose umrahmt. Das Tapetenstück in einer beliebigen Farbe ansprühen und trocknen lassen. Dann als erstes die Sicherung rausnehmen und die Steckdosenabdeckung von der Wand entfernen. Nun das Ornament aufkleben (mit Tapetenleim oder Sprühkleber), mit Hilfe eines Cutters die Steckdose freilegen und die Abdeckung wieder anbringen. Fertig!


Einfach abtauchen | Unterwasserfotografie von James Cooper


Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, gerade nur davon träumen können, ins kühle Nass zu springen, dann entspannen Sie doch einfach mal ein paar Minuten vor den Unterwasserfotografien von James Cooper. Der auf den Bermudas lebende Fotograf setzt Menschen und Gegenstände in der tropischen Kulisse seiner Heimat auf ungewöhnliche Art in Szene. Dabei setzt er auf Struktur und Farben, die im Wasser ganz besondere Formen annehmen.
Mehr Bilder gibt es bei tinyvices.com.


Bodenlos | Installationen von Heike Weber

Die in Köln lebende Künstlerin Heike Weber beeindruckt in ihren Arbeiten durch den Gebrauch von eigentlich alltäglichen Materialien wie Glasmurmeln, Teppich oder sogar WindowColour. Ihr Studium als Grafikdesigerin äußert sich dabei in einer durchaus ästhetischen Handschrift. In der oben zu sehenden Installation hat sie sich auf kindlich naive Weise in der Kunsthalle in Wien ausgelebt – in dem sie den Boden mit rotem Marker bemalte. Auch die Installation links aus einer Galerie in Neumünster, die in schwarz an Wand und Boden erscheint, macht irgendwie Lust aufs selbermachen… Ach was, am liebsten würde ich Frau Weber zu mir nach Hause einladen, so dass sie sich dort mal an meiner weißen Raufaser-Tristesse austoben kann.
Ein Besuch der Website der Künstlerin ist dringend zu empfehlen, dort wimmelt es nur so von ähnlich inspirierenden Projekten.

via Design for Mankind


Urlaubsfotos zeigen mal anders…

Der große Nachteil an der digitalen Fotografie ist wohl, das man immer seltener Abzüge macht – zumindest geht es mir so. So  erlebt man zwar keine freudigen Überraschungen, aber eben auch keine Enttäuschungen mehr beim Abholen der Abzüge. Ohne eben solche Abzüge aber gestaltet sich das Herumzeigen der Fotos im Freundeskreis auch etwas schwieriger. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile – bleiben einem gefühlte 1000 Fotos von Sonnenuntergängen oder dem “süßen” Nachwuchs der Kollegin so oft erspart.
Aber gerade die Fotos, die eigentlich sehr gelungen, zum anschauen aber meistens auch etwas zu langweilig sind, könnte man doch mal auf andere Art und Weise zur Geltung bringen. Bei artido.de zum Beispiel kann man sich Fotos auf Kissen, Duschvorhänge und natürlich auch auf Leinwände drucken lassen – aber auch auf vieles mehr. So hat man nicht nur eine sinnvolle Verwendung für die Landschaftspanoramen, sondern auch eine ganz individuelle Erinnerung an den Urlaub.
Und wer partout keine schönen Fotos hinbekommt oder dieses Jahr nur von Urlaub träumen kann,  der kann sich auch einfach einen Druck an die Wand hängen, wie den links oben von Irene Suchoki.

Foto rechts via Sunset


Es regnet, es regnet…

… aber die Erde wird nicht naß. Zum Glück! Denn die grafischen Wandhaken in Tropfenform des schwedischen Designstudios Asshoff & BrogÃ¥rd sind ja für drinnen gedacht. Handschmeichlerisch in schwarz werden sie besonders in der Gruppe zu einer dekorativen Garderobe, die jeden Flur wie ein Sommerregen erfrischt. Die Symbiose von praktisch + dekorativ hat selten so gut ausgesehen. Es gibt sie in zwei Größen, aber leider handelt es sich bisher nur um Prototypen – wie so oft bei den schönen Fundstücken, über die man im Netz so stolpert.


Aus der Vogelperspektive betrachtet


In den Genuss, die Welt von oben zu betrachten, kommt man ja meistens nur im Flugzeug. Dabei eröffnen sich einem dabei die faszinierendsten Dinge und eine völlig andere Perspektive. Die Teppiche des österreichischen Designers Florian Pucher machen es möglich, ein Stück dieser entfremdeten Sichtweise mit in die Wohnung zu nehmen. Inspiriert von den landwirtschaftlichen Strukturen verschiedener Länder und Kontinente entwarf er vier Teppiche, die eine stoffgewordene Kartographie von Agrarflächen sind, Farb – und Höhenunterschiede inklusive. Repräsentiert werden die USA, die Niederlande, Europa und Afrika und wenn man über sie hinwegläuft, kann man sich kurz wie ein Riese fühlen, der durch die Landschaft spaziert.


Eine runde Sache: Stickrahmen als Wanddeko


Stickrahmen – was nach mühsamer Handarbeit klingt, wird in diesen Projekten auf ganz einfache Weise zweckentfremdet, nämlich als Bilderrahmen. Anstatt Kunst auf Papier nimmt man allerdings lieber Stoffreste, die lassen sich einfach besser in die runde Form bringen. Ganz gleich ob Ton in Ton oder ein Mix aus verschiedenenen Mustern und Farben, mit Hilfe der Stickrahmen wird aus einer leeren Wand im Handumdrehen ein Hingucker. Wie im linken Bild zu sehen, kann man sich die Wanddeko durchaus auch nützlich machen, zum Beispiel als Pinnwand. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Bild links, Bild rechts


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