Zaha Hadid für Alessi | Ein Stück Architektur im Wohnzimmer
Zaha Hadid ist die wohl bekannteste Architektin des letzten Jahre – ich übertreibe wahrscheinlich nicht, wenn ich sogar Jahrzehnte sage. Als eine der wenigen Frauen in der Architektenbranche hat sie es bis in die Oberliga geschafft, 2004 bekam sie dafür als erste Frau den Pritzker-Preis, den weltweit renommiertesten Preis im Bereich Architektur. Ihre Entwürfe sind visionär, futuristisch und vor allem avantgardistisch.
Trotz all ihrer künstlerischen Ambitionen verliert die Architektin nie das wichtigste aus den Augen: den Menschen. Schließlich muß dieser ja in und mit ihren Arbeiten leben, deshalb spielt Funktionalität für die Wahl-Londonerin eine große Rolle. Ihre Werke bereichern mittlerweile zahlreiche Museen, unter anderem in London und Frankfurt.
Klar, dass ihre Handschrift nicht nur riesigen Gebäuden vorbehalten bleiben darf und so verwundert es nicht, das Alessi ein paar Vasen bei Madame Hadid in Auftrag gegeben hat. Das Ergebnis ist unverkennbar das Werk einer Architektin, daß trotz seiner skulpturalen Wirkung ein Zusammenspiel mit seiner Umgebung eingeht – ganz einfach durch eine spiegelnde Oberfläche. Die Vasen tragen den Namen Crevasse, das englische Wort für Gletscherspalte. Der Grund für den Namen wird deutlich, wenn die beiden Vasen nebeneinander stehen: der leere Zwischenraum erinnert an eine Spalte. Hier zeigt sich eine weitere Eigenschaft einer guten Architektin: nicht nur neue Gebäude erschaffen, sondern auch den Platz dazwischen miteinzubeziehen.
Die Alessi Vase Crevasse ist bei Tadenberg erhältlich.