Erdmännchen – possierliche Tierchen mit Teamgeist

Süß anzusehen sind sie, die kleinen quirligen Wüstenbewohner. Besonders, wenn sie auf den Hinterpfoten stehend die Gegend auskundschaften. Erdmännchen gelten als die sozialsten aller Säugetiere, organisiert ist ihr Familienleben ähnlich dem der Bienen oder Ameisen: Oberhaupt des Clans ist eine Königin und nur sie sorgt für Nachkommen. Da die Tiere außerdem sehr zutraulich sind und keine Scheu vor dem Menschen zeigen, beschäftigen sich auch Verhaltensforscher nur zu gern mit ihnen.
In der Welt am Sonntag wundert man sich dann auch gleich darüber, warum sie dennoch so exotisch geblieben sind, wo Koi-Karpfen, Chinchilla oder gar Vogelspinnen sich schon in Europa eingebürgert haben. Als ich das las, bin ich allen ernstes erstmal schreiend auf meinen Stuhl gesprungen: “Ahh, wo?” Eingebürgerte giftige Spinnen sind nicht so mein Fall. Nun, auch andere Wildtiere finde ich als Haustiere nicht empfehlenswert und es wäre doch äußerst bedauerlich, die so munteren Erdmännchen in einer Wohnung versauern zu sehen.
Aber sie sind doch so putzig, höre ich Sie sagen? Nun gut, machen Sie es doch wie Menschen, die Elefanten unwiderstehlich finden: holen Sie sie sich einfach als kleine Skulpturen ins häusliche Wohnzimmer. Die machen außerdem weniger Dreck und man kann schön träumen von den ewigen Weiten der afrikanischen Steppe.
Porzellanskulptur von Maxim Velcovsky erhältlich bei Tadenberg
Foto links über Welt. de
Vielen Dank dafür, dass Sie sich gegen Erdmännchen als neue Lifestyle-Haustiere aussprechen!
Das Erdmännchen ist recht gut getroffen, aber mit matter Glasur und einem natürlicheren Farbton fände ich es persönlich ansprechender.
Viele Grüße aus dem einzigen Erdmännchenfanshop Europas sendet Ihnen
my-meerkat.